Archiv für September, 2010

1655 – Habemus Papam: Überblick über das Spiel

Posted in 1655 - Habemus Papam, Neuheit 2010, PEEP on 18. September 2010 by dddverlag

Das zentrale Element im Spiel ist ein Bietmechanismus. Wir sind uns bewusst, dass gerade Versteigerungsspiele nicht bei allen Spielern gut ankommen. 1655 – Habemus Papam ist jedoch kein typisches Versteigerungsspiel. Dadurch, dass alle Spieler gleichzeitig und geheim ihr Gebot abgeben, erhält das Spiel einen besonderen Drive, der auch von ausgesprochenen Gegnern von Versteigerungsspielen als interessant empfunden wurde. Maximal werden 18 Bietrunden gespielt, in denen die Spieler um die wertvollsten in der allgemeinen Auslage liegenden Karten wetteifern.
Hierfür verfügen die Spieler am Anfang über eine gewisse Anzahl an Edelsteinen. Jeder Spieler darf in jeder Bietrunde 0 bis 3 Edelsteine in die geschlossene Hand nehmen und auf ein Kommando hin öffnen dann alle ihre Hand und legen die gebotenen Edelsteine offen für alle sichtbar vor sich aus. Der Spieler, der das höchste Gebot abgegeben hat, darf sich als erstes eine der vier ausliegenden Karten nehmen. Er hat die Auswahl zwischen einem Kardinal, einer Karte aus dem politischen Stapel, einer Karte aus dem Stapel der Aktionskarten oder er sichert sich für diese Runde das Amt des Camerlengo.
Vereinfacht gesprochen bringen die Kardinäle am Ende des Spiels je
1 Stimme. Je mehr man davon hat, desto besser. Zudem verfügt jeder Kardinal über das Wappen einer Fraktion. Insgesamt 4 Fraktionen haben sich im Konklave von 1655 gebildet. Je nachdem, ob man am Ende des Spiels entsprechend viele Kardinäle bestimmter Fraktionen kontrolliert, erhält man eventuell über einen verdeckten Auftrag noch
2 bis 3 Sonderstimmen.
Aber auch die politischen Karten sind nicht zu vernachlässigen. Während die Karten des französischen Königs ebenfalls wichtige Stimmen bringen, füllt der spanische König die Taschen der Spieler mit Gold, welches sie am Ende des Spiels ausgeben können, um die Stimmen der unentschlossenen Kardinäle zu kaufen. Doch wieviel das Gold am Ende wert ist, bestimmt wiederum der Einfluss des regierenden Ministers von Frankreich – Kardinal Jules Mazarin. Dessen Karte ist 5 mal im Spiel, besitzt ein Spieler am Ende des Spiels keine „Mazarin-Karte“, so kann er sich für je 15 Goldstücke noch jeweils
1 Stimme kaufen. Besitzt er hingegen 3 „Mazarin-Karten“, so kann man sich für je 7 Goldstücke weitere Stimmen kaufen. Als kleine Anektode am Rande hat übrigens der spanische König dem zu spät angereisten Kardinal Ernst Adalbert von Harrach ein Edikt mitgegeben, wonach der französische Spitzenkandidat Kardinal Sacchetti das Konklave umgehend verlassen musste. Im Spiel wird dies dahingehend umgesetzt, dass ein Spieler, der die absolute Mehrheit an „Felipe-Karten“ besitzt, einen Kardinal aus der Auslage der Mitspieler vom Konklave ausschließen darf. Je größer der Einfluss auf die weltlichen Herrscher ist (je mehr Karten man von ihnen besitzt), desto größer die Vorteile.
Die Aktionskarten hingegen bringen zumeist positive Effekte beim Bieten und man kassiert Gold von den Mitspielern. Zudem erhält der Stapel die wichtigen Fraktionsführer. Der Camerlengo schließlich ist der Mann für den Nachschub an Edelsteinen. Da alle eingesetzten Edelsteine abgegeben werden müssen, brauchen die Spieler eine Möglichkeit, wie sie wieder an neue Edelsteine gelangen. Dies geht einzig und allein über den Camerlengo, der übrigens auch bei gleichen Geboten darüber entscheidet, wer sich als erstes Karten nehmen darf.

Herzstück des Spiels sind eindeutig die Karten (und deren Wechselwirkung zueinander), die die Spieler Runde für Runde sammeln. Jeder versucht möglichst die für seine gewählte Taktik beste ausliegende Karte zu ergattern. Dumm nur, dass gerade diese Karten auch für die Mitspieler interessant sind. Zudem durchschauen gewiefte Taktiker natürlich anhand der Auslagen der Mitspieler an welchen Karten diese ein gesteigertes Interesse haben und können diesen durch ein entsprechendes Gebot einen Strich durch die Rechnung machen. Alles in allem ein höchst interaktives Spiel, bei dem am Ende der Spieler mit den meisten Stimmen als Sieger hervorgeht.

Advertisements

1655 – Habemus Papam: Die ersten Details

Posted in 1655 - Habemus Papam, Neuheit 2010 on 16. September 2010 by dddverlag

Bei Habemus Papam ist es uns diesmal gelungen, den historischen Hintergrund nahezu 1:1 ins Spiel zu integrieren. Dies bedeutet, dass alle im Spiel vorkommenden Personen und Ereignisse auch wirklich im Konklave von 1655 stattgefunden haben. Bei den auf den Karten abgebildeten Personen handelt es sich um zeitgenössische Porträts jener Kardinäle, die damals dem Konklave beiwohnten. Auch die anderen auftretenden Personen, wie z.B. der französische König Louis XIV. oder der spanische Monarch Philipp IV. hatten einen nicht unwesentlichen Einfluss auf den Ablauf des Konklaves. Die zu spät angereisten Kardinäle trafen 1655 auch wirklich zu spät ein und selbst die Todesfall-Karte ist nicht aus der Luft gegriffen, verstarb doch damals wirklich ein Kardinal während des laufenden Konklaves.
Der stimmige Hintergrund vermittelt ein einzigartiges Flair, das maßgeblich zum Spielspaß beiträgt. Jeder Spieler verkörpert einen der Preferiti – also einen Kardinal, der als einer der Favoriten auf die Wahl zum Papst gilt. Mit wertvollen Edelsteinen buhlen sie um die Stimmen der anderen Kardinäle, aber auch um die Macht der weltlichen Monarchen. Deren Einfluss ist zur damaligen Zeit nämlich beträchtlich gewesen, so dass es möglicherweise gerade der König von Frankreich ist, der einem zu den entscheidenden Stimmen verhelfen kann. Jede Stimme zählt, in vielen Testpartien war es so, dass der Sieger am Ende gerade einmal 1 Stimme mehr hatte, als sein schärfster Konkurrent. Der Ausgang ist bis zum Ende ungewiss, denn nicht nur die offen abgegebenen Stimmen zählen, sondern es sind gerade die Stimmen der unentschlossenen Kardinäle, die man mit harten Goldmünzen kaufen kann, und die am Ende das Zünglein an der Waage sind und die Wahl des neuen Papst entscheiden.

1655 – Habemus Papam: Der Klappentext

Posted in 1655 - Habemus Papam, Neuheit 2010 on 13. September 2010 by dddverlag


Als erste Einstimmung auf das neue Spiel haben wir hier den Klappentext für euch, der auf der Rückseite des Spiels stehen wird. In der Schachtel sind übrigens sowohl deutsche als auch englische Regeln enthalten, das komplette Spiel ist zweisprachig gestaltet:

Rom, 1655 anno domini. Eine Meldung schockiert die ganze Christenheit – Papst Innozenz X. ist tot. In Windeseile reisen die Kardinäle nach Rom, dem Zentrum der religiösen Macht und der Ränkespiele. Hochspannung ist angesagt, wenn die Spieler in ihrer Funktion als Preferiti – der Favoriten auf den Stuhl Petri – alles daran setzen, mit Bestechung, Täuschung und taktischem Kalkül möglichst viele Stimmen auf sich zu vereinigen. Denn letztlich wird sich nur derjenige durchsetzen, der nicht nur die meisten Purpurträger mit harter Münze auf seine Seite ziehen kann, sondern auch auf dem politischen Parkett zu bestehen vermag. Eines ist gewiss, wenn der weiße Rauch aufsteigt, wird es wieder heißen: „Habemus Papam – wir haben einen Papst!“

Material: 120 Spielkarten, 52 Edelsteine, 4 Sichtschirme, 1 Standfuß,
1 Spielregel, 1 Faltblatt mit historischen Anmerkungen.

Rome, 1655 anno domini. An announcement shocks the whole christendom – pope Innozenz X. is dead. With lightning speed cardinals travel to Rome, center of religious power and intrigue. Suspense is palpable, when the players in their role as Preferiti – the most likely candidates to ascend the Holy See – try to gain as much votes as possible, using bribery, beguilement and tactical calculation. In the end, only the cardinal with both – all the votes money could buy and a proven mastery on the political stage, will be elected pope. One is for sure, if the white smoke rises, it will be declared: “Habemus Papam! We have a pope!”

Content: 120 playing cards, 52 gems, 4 view screens, 1 card base,
1 rule of play, 1 information sheet.

1655 – Habemus Papam

Posted in 1655 - Habemus Papam, Neuheit 2010 on 11. September 2010 by dddverlag

So lautet der Titel unseres neuen Spieles, das erstmalig auf der Modell-Hobby-Spiel in Leipzig der Öffentlichkeit vorgestellt wird. Wie der Titel schon vermutet, handelt es sich dabei um eine Papstwahl. Das Konklave von 1655 wird hier spielerisch umgesetzt – der Spieler, der beim Aufsteigen des Weißen Rauchs die meisten Stimmen aufweist, hat gewonnen und ist der neue Papst. Ketzerisch wie wir nun mal sind, ist das Spiel nicht nur für Männer zugelassen, auch Frauen dürfen bei uns auf dem Stuhl Petri Platz nehmen. Wir Drolle sind da eine tolerante Spezies.
Genaueres zum Spiel erfahrt ihr in den nächsten Tagen. Mittlerweile haben wir über 100 Testpartien absolviert und wir spielen es immer noch mit Begeisterung. Fürwahr ein gutes Zeichen! Der Autor Christoph Bauer legt mit 1655 – Habemus Papam sein Erstlingswerk vor, und sein Spiel ist zugleich auch das erste, das nicht von unseren Hausautoren Hanno und Wilfried Kuhn stammt. Obgleich Christoph eigentlich auch als Hausautor gelten kann, entstammt er doch ebenfalls unserem regionalen Spieletreff. Die örtliche Verbundenheit von Autor und Verlagssitz ist allerdings kein Kriterium, wir veröffentlichen gerne auch Spiele von Autoren aus dem Ausland, also von all denen, die nicht aus dem schönen „Frangen“ kommen. Gefallen müssen sie uns aber!

DDD auf der Spielwarenmesse in Essen

Posted in Uncategorized on 9. September 2010 by dddverlag

Gerade erreichen uns vom Veranstalter der Spielwarenmesse in Essen – dem Friedhelm Merz Verlag – unsere beiden Standbestätigungen. Wie schon die letzten Jahre zuvor, sind wir dieses Jahr auf der Spiel 2010 wieder mit zwei Ständen vertreten. Die Standorte sind im Vergleich zum letzten Jahr gleich geblieben, auch die Standnummern sind dieselben wie im letzten Jahr. Ihr findet uns:
in Halle 6 am Stand 6-312
in Halle 9 am Stand 9-29

Termin ist übrigens der 21. bis 24. Oktober. Ich hoffe, viele von euch schauen mal vorbei!

DDD auf der Spielwarenmesse in Leipzig

Posted in Uncategorized on 6. September 2010 by dddverlag

Zum ersten Mal sind wir dieses Jahr mit einem eigenen Stand auf der Modell-Hobby-Spiel in Leipzig vertreten. Die Messe läuft vom 01. bis 03. Oktober. Ihr findet uns in Halle 2 Stand N07. Am einfachsten ist es, ihr haltet nach dem großen „Ravensburger“ Stand Ausschau, der fällt bereits von weitem auf. Auf der Rückseite der Ravensburger sind dann die Drolle aus Würzburg! Natürlich haben wir in Leipzig mit 1655 – Habemus Papam bereits unsere diesjährige Spieleneuheit am Start, aber auch alle anderen Spiele aus unserem Verlagsprogramm werden bei uns am Stand erklärt und können dort ausgiebig testgespielt werden. Vielleicht findet ja der eine oder andere von euch den Weg nach Leipzig, wir freuen uns auf euch!